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Tourenberichte 2011
Aebnifluh,
3'962m.ü.M
30. April/01. Mai
2011
Bergführer: Martin
Schürmann
Teilnehmer: Ursula
Zwahlen, Walter
Adrian Balmer, Marco
Hammel (JO), Patrick
Hammel (JO), Andreas
Reichensteiner,
Philipp Rohrer
Tourenleiterein:
Therese Gertsch
Für Samstag, 30.
April 2011 war
Tagesgangwetter
angesagt. Sieben
motivierte
Tourengänger und der
Bergführer trafen
sich frühmorgens auf
der Kl. Scheidegg
für die letzte
Etappe der Anreise
auf das
Jungfraujoch. Oben
angekommen war die
sonst so schöne
Aussicht auf den
Aletschgletscher und
die umliegenden
Berge mit
stockdickem Nebel
verhüllt. Mit den
Vorbereitungen
liessen wir uns Zeit
und wir waren
zuversichtlich, dass
sich das Wetter
bessern würde.
Leider war dem nicht
so. Martin schlug
vor, dass wir
Richtung
Mönchsjochhütte
aufsteigen, um vor
Ort die Situation
neu zu beurteilen.
Im Nebel erreichten
wir die Hütte. Über
dem Ewigschneefeld
zeigten sich die
ersten
Sonnenstrahlen.
Sofort wurden die
Felle entfernt und
die Abfahrt führte
an den Russ des
Walcherhorns. Unsere
Hoffnung, auf diesem
Weg den
Konkordiaplatz zu
erreichen, um
anschliessend in die
Hollandiahütte
aufsteigen zu können
wurde zerstört. Der
Nebel verhinderte
nach wie vor den
Blick in Richtung
Tagesziel. Nun war
es Zeit "Nägel mit
Köpfen" zu machen
und wir stiegen
gemächlich dem
Walcherhorn (3'692m)
entgegen. Auf dem
Gipfel fand jeder
seinen Stein zum
Rasten, genossen die
Aussicht, sofern
sich der Nebel
lichtete und die
Sonne durch
blinzelte. Die
Abfahrt erfolge über
schöne
Sulzschneehänge.
Anschliessend zogen
wir die Felle auf
und stiegen
gemütlich der
Mönchsjochhütte
(3'650m) – unserem
neuen Tagesziel –
entgegen. Bei der
Hütte fühlte sich
Marco nicht wohl.
Zusammen mit seiner
Mutter und seinem
Bruder beschlossen
sie nach Hause zu
fahren. Zu viert
genossen wir den
kurzweiligen
Nachmittag in der
Hütte. Nach dem
feinen Abendessen
mit interessanten
Gesprächen kehrte
schon bald Nachtruhe
ein. Der harte Kern
blieb noch eine
Weile in der
Hüttenwartsstube
sitzen... am
nächsten Tag
frühmorgens
verhüllte der Nebel
die Mönchsjochhütte.
Wir waren frohen
Mutes, dass wir
unser neu gesetztes
Tagesziel – die
Lötschenlücke –
erreichen werden.
Als es jedoch anfing
zu schneien,
verflogen unsere
Hoffnungen wie im
Wind und wir
beschlossen, mit der
ersten Bahn um 9 Uhr
die Heimreise
anzutreten. Mit
Jassen verkürzten
wir unsere
Wartezeit. Im
Schneegestöber
kehrten wir ins
Jungfraujoch zurück.
Herzlichen Dank
Martin für die tolle
Führung auf das
Walcherhorn.
Für den
Tourenbericht:
Therese Gertsch
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