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Tourenberichte 2008
Tourenbericht
Brunegghorn 2./3.
August 2008
Teilnehmer: Feuz
Margrith, Wenger
Roger, von Allmen
Marcel, Frei
Michael,
Feuz René TL
Bergführer:
Nyffenegger Fritz
Tagesziel vom
Samstag 2. August
war die
Turtmannhütte auf
2'519 m.ü.M im
gleichnamigen
Walliser Nebental.
Für uns Patrioten
eine ideale Etappe
nach der kurzen und
lauten 1.
August-Nacht voller
Rauch und farbigen
Sternen.
Der Hüttenweg durch
Lärchenwald über
Moränen vorbei an
Alpenastern und
Edelweiss ist
einfach und wegen
des kurzen Anstiegs
zur schön gelegenen
Hütte bei Familien
auch entsprechend
beliebt.
Margrith, Roger,
Marcel, Fritz und
der Verfasser
erreichten die Hütte
mitten am
Nachmittag. Michael
und Simone mit Sohn
Manuel reisten
bereits tags zuvor
ins Wallis und
stiegen alleine zur
Hütte hoch, wo sie
uns doch gleich beim
verdienten Stück
Schwarzwäldertorte
erwischten.
Nach einer (zu)warmen
Nacht im
Dachgeschoss der
Hütte starteten wir
frühmorgens Richtung
Brunegghorn. Über
nicht enden wollende
Schuttkegel und
Moränen stiegen wir
unter kundiger
Führung von Fritz
über den
Brunegggletscher in
gut 4½ Stunden zum
Gipfel auf. Ein
wunderbares Panorama
mit Tiefblick ins
Mattertal belohnte
uns für die vielen
Schweisstropfen vom
letzten Steilhang.
Vom lohnenswerten
Gipfelziel (zur
Nachahmung sehr
empfohlen) hat man
übrigens auch einen
schönen Blick zu
Tschingelhorn,
Wetterlücke und
Breithorn – sie sind
einfach von überall
her schön diese
Berner Alpen.
Nach ausgiebiger
Gipfelrast und dem
Studium vom Nordgrat
des Weisshorns, der
Mischabelgruppe und
weiteren Schönheiten
ringsherum traten
wir den Abstieg an.
Die grösste
Herausforderung war
der mehr als 1900
Höhenmeter
umfassende Abstieg
zurück ins Tal.
Zwei grosse Spalten
auf dem langen
Gletscher waren
dabei die grössten
Hindernisse.
Auf gleichem Weg wie
im Aufstieg
erreichten wir die
Hütte am frühen
Nachmittag. Der
Boxenstopp war nur
kurz und der
Rucksack füllte sich
mit dem
zurückgelassenen
Material. Viele
Hüttenbesucher
kreuzten uns an
diesem Sommersonntag
auf dem weiteren
Abstieg ins Tal.
Beim Parkplatz
angekommen wurden
wir alle von Manuel
mit einem herzlichen
„Hallooo“ empfangen.
Mit vielen
Eindrücken und nach
der obligaten Glacé
begann die lange
Heimreise ins Berner
Oberland. Seit
dieser Tour wissen
wir übrigens auch
wie lange eine
Stunde sein kann
wenn man auf den
Autozug wartet oder
die Schleichwege bei
Frutigen verpasst.
Danke allen für die
schönen zwei Tage
und danke Fritz für
die sichere Führung.
René Feuz,
Tourenleiter |