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Tourenberichte 2011
Klettertag, 28. Mai 2011
Bergführer: Martin
Schürmann
Teilnehmer: Gil
Ducommun, Andi
Studer, Roger Wenger
Tourenleiter: Marcel
von Allmen
Die Voraussetzungen
für den Klettertag
waren eher
ungünstig, denn am
Vortrag regnete es
vom Mittag an,
anhaltend und zu
allem Übel fiel die
Schneefallgrenze auf
unter 1800m. Nichts
desto trotz
beschlossen wir
gleichwohl am
Freitagabend den
Klettertag in
Angriff zu nehmen.
Am Samstagmorgen war
das Wetter wie die
Wetterfee vom
Meteotest
angekündigt hatte:
blauer Himmel mit
Wolkenresten in den
Alpen. Mit Martin
Schürmann konnten
wir alle nach
Erlenbach im
Simmental zur
Talstation der
Stockhornbahn
mitfahren. Oben
angekommen war der
Gipfel noch etwas
wolkenverhangen,
doch die Sonne
drückte immer mehr
durch. Nach Einer
kurzen Kaffeepause
marschierten wir in
Richtung eines
Klettergartens der
teilweise nur durch
steiles Gelände
erreicht wurde. Das
Gras war zum Teil
noch sehr feucht und
stellenweise glich
der Zustieg einer
Rutschpartie. Man
glaubte es kaum,
aber der Fels war
bereits trocken und
nur wenige nasse
Stellen waren zu
sehen. Zum Glück
hatte ich ein „Handtüechli“
mitgenommen, so
konnten wir die
nassen Sohlen der
Kletterfinken
trocknen, denn der
Einstieg war doch
eher etwas plattig
und man musste auf
Reibung stehen. Nach
3 Seilländen waren
wir oben beim
Ausstieg der Route
angelangt, die
übrigens „Sennäschreck“
heisst. Ob das wohl
eine Anspielung auf
eine entsprechende
Begegnung ist? Nach
der Mittagspause, an
der recht stechenden
Sonne, marschierten
wir zum Einstieg an
der Route „Chum u
lueg“. Dieser Grat
führt direkt zum
Gipfel des
Stockhorns hoch. Wie
der Name schon sagt,
es ist eine
Genusstour mit
wunderschönem
Ausblick ins
Stockental, nach
Thun und sogar bis
an die Jurakette.
Diese Route ist
ideal als
Ausbildungstour für
Standplätze
einzurichten,
sichern mit
Schlingen an
Felszacken. Nach
einem kurzen
Abseilen und
Aufstieg über einen
anderen Sektor
zurück auf den Grat
erreichten wir
zufrieden den
Gipfel. Ein
prächtiger
Klettertag ging zu
Ende an den man noch
am Vortag nicht zu
Glauben wagte.
Besten Dank Martin
für die gute Führung
und allen Teilnehmer
für den unfallfreien
und
kameradschaftlichen
Tag.
Marcel von Allmen
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