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Tourenberichte 2009
Kletterwoche
Dolomiten 14. – 17.
September 2009
Klettern rund
um Toblach
Teilnehmer:
Madeleine Bieri,
Martin Schmied
Bergführer: Toni von
Allmen
Sonntag:
Bei
unterschiedlichem
Wetter fuhren wir
über den Brennerpass
ins Pustertal nach
Toblach. Toni wollte
ursprünglich mit dem
"Töff" fahren, aber
er verschob das
Unterfangen bereits
zum zigsten Mal auf
ein anderes Jahr, so
wie wir die Tour
übers Rottal auf die
Jungfrau (der
Wetterbericht war
nicht einladend für
eine trockene Fahrt
nach Toblach). Bei
unserer Ankunft in
Aufkirch bei Toblach
regnete es ergiebig.
Montag:
Klettergarten beim
Dürrensee (Val di
Landro)
Mit Schirmen
ausgerüstet
erkundeten wir den
Klettergarten, der
nicht weit von der
Strasse liegt. Der
Klettergarten liegt
unser einem
Felsvorsprung und
der Fels war
trocken. Im Führer
war zu lesen, dass
sich der obere
Wandteil bei starkem
Regen in eine Quelle
verwandle, was uns
schon ein wenig
beeindruckte.
Wir pressten uns
möglichst gegen den
Felsen und hofften,
dass wir dabei
keinen nassen
Hintern kriegen.
Während wir
kletterten
verstummte das
Regengeräusch auf
einmal. Wir
kletterten weiter
ohne dies zu
beachten, aber
plötzlich weiteten
sich Tonis Augen, er
sagte jedoch nichts.
Einen kurzen Moment
später sah ich es
auch, ja ja, der
Regen hatte
aufgehört dafür kam
weisses Zeug vom
Himmel herunter, das
ganz weich und leise
auf den Boden
auftraf. Wir
kletterten nun nicht
mehr allzu lange,
denn die Ausrede für
unsere steifen
Finger, die kalten
gefühllosen Zehen
und Madeleines rote
Nase war nur allzu
schnell gefunden.
Nach dem Klettern
hiess es "die Sauna
ruft" und wir
liessen uns in der
Sauna des Hotels
wieder auftauen.
Hätte ich die
Abkühlung mit dem
Eintauchen im
Wasser-Bottich vor
dem Klettern
gemacht, ich hätte
die Griffe im
Klettergarten
deutlich besser
erreicht!
Dienstag:
Monte Poppena Basso
2250m
Kletterroute:
Mazzorana – Adler
Führe (Ostwand,
Erstbegeher P.
Mazzorana + M. Adler
1936), 200 m / 5 SL
(IV) Bemerkung: sehr
schöne Kletterei
Das Wetter ist heute
besser als wir
erwartet haben, es
ist trocken und ab
und zu sehen wir die
Sonne. Auf der Fahrt
nach Misurina
bestaunten wir die
prächtig
verschneiten Berge,
die sich im
schönsten
Winterkleid zeigten.
Nach einem
Cappucchino und
einem kurzen
Augstieg zum Einstig
kletterten wir die
Route und hatten
zwischendurch Sicht
auf alte Bekannte
wie die drei Zinnen,
den Torre Wundt, den
Preussenturm, die
Autonzohütte...
Durch ein
wunderschönes
"Latschenwäldchen" (Dählenwäldchen)
stiegen wir gegen
Misurina ab.
Mittwoch:
Vorzeitiges Ende der
Kletterwoche und
Heimreise
Der Wetterbericht
machte uns bereits
seit zwei Tagen
Sorgen und nun traf
das ein was wir
befürchteten. Es
regnete und für die
nächsten Tage waren
weitere
Niederschläge
angesagt (Es ist
kaum zu glauben in
ganz Europa ist das
Wetter schlecht, von
Deutschland bis
Italien und von
Österreich bis
Spanien Regen
und...). So
entschlossen wir uns
schweren Herzens
nach einem
ergiebigen Frühstück
die Heimreise
anzutreten.
Die Rückfahrt ins
Berner Oberland
brachten wir nach
einem Mega-Stau im
Pustertal ohne
Zwischenfälle hinter
uns.
Bericht: Martin
Schmied
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