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Tourenberichte 2010
 

Skitag Mürren-Schilthorn 06.02.2010
Mit Besichtigung der technischen Einrichtungen in der Station Mürren

Leiter: Toni Brunner, Bergführer und Schneesportlehrer

Teilnehmer: Margrith Feuz, Kathrin Abbühl., Martin Schmied, Werner Gisler, Marcel von Allmen

Kurz vor 09.00 Uhr besammelten wir und bei der Talstation. Leider war für heute schlechtes Wetter angesagt, doch zum Glück hatte der Wetterfrosch einmal nicht recht und wir hatten einen sonnigen Tag verbringen können.
In der Station Mürren angekommen nahm uns Ruedi Lauri (Technischer Leiter) in Empfang. Von der elektrischen Einspeisung bis hin zur Kommandozentrale durften wir alle Einrichtungen besichtigen. Was mich sehr beeindruckt hat sind die 30m tiefen Schächte worin sich die Gegengewichte der Tragseile befinden. Tonnenschwere Klötze zwischen 76 und über 100 Tonnen schwere Gewichte welche die Tragseile spannen. Aber auch die Antriebsmotoren oder die elektronische Überwachung der gesamten Anlage und Gondeln ist hoch interessant. Zuletzt "besichtigten" wir noch das Restaurant in der Station wo uns Ruedi noch ein "Znüni-Kaffee" offerierte.
Ich möchte mich im Namen aller Beteiligten, für die sehr aufschlussreiche Besichtigung und das "Znüni", bei Ruedi Lauri und der Schilthornbahn recht herzlich bedanken.
Im Restaurant wartete bereits Toni Brunner auf uns. Anschliessend fuhren wir uns auf der Piste warm.
Doch nun ging's erst richtig los. Von der Schiltgrat-Schulter fuhren wir Richtung Schilthütten abseits der Pisten hinunter. Ich kann nur sagen: "Pulver super gut". Da es in den vorangegangenen Tagen geschneit hat, hatten wir sehr gute Pulverschnee-Verhältnisse. Die Lawinengefahr in dem Gelände wo wir uns aufhielten ist sehr gering erklärte uns Toni, doch für den Ernstfall hatten wir alle eine komplette Skitourenausrüstung mit dabei.
Toni instruierte uns wie solche Pulverschneehänge zu befahren sind. Für mich war das nicht ganz leicht denn mit Slalom Skier und nicht grosser Erfahrung im Pulverschnee waren Stürze vorprogrammiert. Doch nicht das Stürzen war das Problem, sondern das Aufstehen im metertiefen Pulverschnee erwies sich teilweise als mühsamer Kraftakt. Der Spassfaktor ist aber bei solchen Verhältnissen sehr gross.
Der kulinarische Höhepunkt war natürlich das Mittagessen bei Margrith und René zu Hause. Es erwartete uns ein 4-Gang-Menu der Extraklasse.
Merci vielmal Margrith und René für das sehr feine Mittagessen und eure Gastfreundschaft.
Am Nachmittag fuhren wir noch Richtung Winteregg und suchten uns noch ein paar kurze Hänge aus die noch nicht befahren wurden.
Ich möchte mich bei Toni Brunner für die fachkundigen Instruktionen bedanken sowie allen Teilnehmer/innen für den tollen Skitag.

Marcel von Allmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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