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Tourenberichte 2009
Tschingelhorn
12./13. September
2009
Teilnehmer: Therese
Gertsch, Stefanie
Felgenhauer, Marcel
von Allmen, Michael
Frei, Thomas Buser,
Mirjam Buser,
Margrit Feuz, René
Feuz
Tourenleiter: René
Feuz
Zum Abschluss der
dieshährigen
Hochtourensaison
stand das
Tschingelhorn auf
dem Programm. Für
einmal wählten wir
nicht den Aufstieg
aus dem
Lauterbrunnental um
zur Mutthornhütte zu
gelangen. Die
Teilnehmerinnen und
Teilnehmer reisten
frühmorgens aus
allen Ecken der
Schweiz nach
Kandersteg an. Nach
der Ankunft des
Kleinbusses in
Selden waren wir
dermassen
geschüttelt und
gerührt so dass wir
im Gasterntal noch
einen heissen Kaffee
brauchten.
Stetig aufwärts
marschierte die
Gruppe Richtung
Kanderfirn, immer
gut durch eine
Nebelschicht vor der
prallen Sonne
geschützt.
Welch ein Empfang
dann im Mutthorn von
Toni Brunner! Schon
vor der Hütte
empfing er uns mit
einem Glas "Chlepfmoscht"
– und dies mitten am
Nachmittag. Das
Apéro läutete einen
kulinarischen
Erlebnisabend ein.
Unter dem Titel: "Gadmer
Geischt trifft d'n
eltischten
Mutthorner"
verwähnte
Spitzenkoch Helmut
Schmitz alle
Hüttengäste mit
einem fürstlichen
Fünfgang
Gourmet-Menu.
Zwischen den Gängen
gab er einige
Episoden von seinen
Bergerlebnissen zum
Besten.
Frühmorgens dann
leuchteten die
Stirnlampen über den
mit vielen Spalten
durchzogenen
Gletscher Richtung
Petersgrat zum
Bergschrund am
Tschingelhorn. Erst
ging's durch Geröll,
dann durch Felsen
und über ein
Firnfeld gipfelwärts.
Gemäss
Wettervorhersagen
sollten die
restlichen
Quellwolken am
Sonntag
verschwinden. Auf
dem Gipfel
allerdings mussten
wir uns mit der
Wahrheit abfinden,
dass sich die
Meteorologen wieder
einmal geirrt hatten
und wir nicht mit
dem Panoramablick
belohnt wurden.
Therese führte uns
sicher an den
Steinmännchen vorbei
nach unten zum
Geltscher. Kurz
nachdem wir unten
waren riss der
Himmel über uns auf
und die Sonne zeigte
ihre Wirkung.
Zurück in der Hütte
gesellten sich
Marcel und Mirjam
für den Abstieg
Richtung Stechelberg
wieder zu uns.
Weiter gings im
Zick-zack um die
grössten Spalten
herum talwärts. Von
Marcel's Marschtempo
beeindruckt und der
Sonne
schweissgebadet
zogen wir vorbei an
angeschriebenen
Häusern und kamen
pünktlich in
Stechelberg an. Auch
hier waren fünf
Minuten definitiv zu
knapp für einen
Feierabend-Drink.
Private
Mitfahrgelegenheiten
und das Postauto
standen bereits
abfahrbereit.
Ein grosses
Dankeschön an alle
für das Super
Wochenende und
Gratulation den
Tschingelhorn-Neulingen.
Bericht: René Feuz
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